Die Ausstellung

 

Ausstellungen 2017

Why did the artist cross the road?

02. März — 13. Mai 2017

Ort:

Hegenbarth Sammlung Berlin
Nürnberger Straße 49
10789 Berlin

Eröffnung: Mittwoch, 01. März 2017, 19 — 21 Uhr
Kindervernissage: Sonntag, 26. Februar, 12 — 14 Uhr
Geöffnet: 02. März — 13. Mai 2017
Geschlossen: 14.  22. April 2017 (Osterferien)

Die Hegenbarth Sammlung Berlin zeigt pro Jahr drei, vier Einzel- und Themenausstellungen, kleinere und größere Formate, meist ausgehend von den eigenen Beständen an Zeichnungen von Josef Hegenbarth (1884—1962). Nun erlebt ein neues Format hier seinen Stapellauf: eine Ausstellungsreihe, kuratiert und bestückt von Studentinnen und Studenten des Seminars „Kunst zeigen“ bei Prof. Dr. Ana Dimke, Studiengang Kunstlehramt an Gymnasien und Integrierte Sekundarschulen, Universität der Künste Berlin, und die Projektgruppe ARTIST’S PROOF von Prof. Oliver Kossack an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Sie wählen dafür Szenen des Alltags im Oeuvre Hegenbarths unter dem Titel „Why did the artist cross the road? Hegenbarth trifft Gegenwart“. Hegenbarth war ein Mann des spitzen Stiftes, des wachen Blicks und einer großen Liebe für seine Mitmenschen mit ihren Stärken und Schwächen.

Hegenbarth trifft Gegenwart

Why did the artist cross the road? Fragt sich eine Gruppe junger Künstlerinnen und Künstler der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Universität der Künste Berlin in einer Auseinandersetzung mit dem Künstler Josef Hegenbarth in der kommenden Ausstellung, zu der wir Sie herzlich einladen möchten.

Seien Sie Zeuge einer außergewöhnlichen Begegnung aller Protagonisten, deren künstlerische Positionen in der Auswahl von Exponaten, eigenen Texten und Grafiken zu dieser Frage aufeinandertreffen.

Ana Dimke, Professorin für Kunstdidaktik an der Universität der Künste Berlin, und Oliver Kossack, Professor für künstlerische Lehre in den künstlerischen Druckwerkstätten der Hochschule für Grafik und Buchdruck Leipzig, kennen sich durch die gemeinsame Zeit an der HGB Leipzig. Aus dieser Bekanntschaft und ihrem beiderseitigen Interesse für experimentelle Vermittlung zwischen Bild und Sprache ist nun ein Projekt verwirklicht worden, in dem die Studierenden aus Berlin und Leipzig kooperieren und eine gemeinsame Ausstellung in der Hegenbarth Sammlung Berlin entwickeln.

Josef Hegenbarth war Beobachter unzähliger Begegnungen auf der Straße, in Cafés oder in Parks, die er in Zeichnungen und Skizzen festhielt. Diese Szenen lassen einen neugierigen, umtriebigen Künstler erkennen, der den Alltag und die Unmittelbarkeit erfassen wollte und damit viel über das Leben und die Menschen einer Stadt und der Zeit verrät. Man fragt sich: Wie kamen diese Menschen an einen Ort zusammen, was hat sie dahin gebracht und welche verrückten Geschichten haben sie mitgenommen? Die Gestalten in manchmal merkwürdig, grotesker Haltung und eigenwilliger Mimik wirken wie Karikaturen, die einen dezenten, aber an manchen Stellen auch offenen Humor zeigen.


Carolin Holland

Beteiligte KünstlerInnen

ART N MORE (Paul Bowler & Georg Weißbach), Christian Bold, Jennifer König, Oliver Kossack, Olga Monina, Malte Pätz, Stefanie Pojar, Lukas Weiß

Josef Hegenbarth

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