Herr Hegenbarth zeigt

Bildlabor Kleistpark

Möglichkeitsräume und Minidramen

16. Oktober 2026 — 13. Oktober 2027

Ort:

Modellraum 
Hegenbarth Sammlung Berlin | Bildlabor Kleistpark

Laubacher Straße 38
14197 Berlin

www.instagram.com/bildlabor.kleistpark

Öffnungszeiten

Sonderöffnungszeit: Unser Modellraum ist nur am 16. Oktober 2026 von 12 bis 18 Uhr geöffnet. 

Ab 21. Oktober haben wir für Sie wie gewohnt mittwochs von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Möglichkeitsräume ― alles außer eindeutig

Die neue Kabinett-Präsentation zeigt ‚Möglichkeitsräume‘ und lädt dazu ein, Räume zu erkunden, die einerseits offenstehen, andererseits von Regeln begrenzt werden können. Wo diese Grenzen liegen, wie sie sich verschieben und was dahinter möglich wird, zeigen die ausgestellten Arbeiten. Werke verschiedener Epochen, Materialien und Gattungen werden im Hinblick auf ihre formalen, motivischen und kulturgeschichtlichen Verbindungen auf ihre Evidenz hin untersucht und geben einen Ausblick auf die weitere Bildarbeit im Neubau des Bildlabors Kleistpark. Gerade in solchen unerwarteten Begegnungen zeigt sich die Methode des Bildlabors: Der Vergleich öffnet den Blick für die Eigenart der einzelnen Werke und zugleich für ihre kombinatorischen Möglichkeiten.

Minid(r)amen ― Chodowiecki mal zwölf

Daniel Nikolaus Chodowiecki (1726―1801) war der bedeutendste Kupferstecher der deutschsprachigen Aufklärung. 2026 wird in Deutschland und Polen mit zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen sein 300. Geburtstag gefeiert und das Bildlabor Kleistpark feiert mit.

Parallel zur Kabinett-Präsentation startet die Intervention ‚Minid(r)amen ― Chodowiecki mal zwölf‘. Der in Danzig geborene Künstler tritt dabei in einen Medialog mit der Gegenwart: Jeden Monat wird ein Minidrama der Theaterautorin Alice Rugai (geb. 1993) zu einer historischen Kalenderillustration Chodowieckis veröffentlicht. Darauf antwortet die Künstlerin Eleonore Gerhaher (geb. 1965) mit zeitgenössischen Illustrationen. Die Beiträge werden im Modellraum präsentiert und nach vier Wochen auf der Website und auf Instagram veröffentlicht. So entsteht über ein Jahr eine fortlaufende Verflechtung von Literatur und Bild, analoger und digitaler Technik, historischem Original und gegenwärtiger Interpretation.

Zurück