Die Veranstaltung

superILLU: Die Illustration fängt das Unsagbare im Netz der Wörter ...
© Foto Uta Schneider, Juliane Wenzl, 2022

Bilderkarussell

superILLU — Die Zweite

04. Oktober 2022    18:00 — 19:30 Uhr

Ort:

Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Berlin-Steglitz
3. OG im Einkaufszentrum Das Schloss
Grunewaldstraße 3, 12165 Berlin

S+U Bahnhof Rathaus Steglitz, Lageplan

Welche Bedeutung haben Illustrationen? Ist dieses Medium überhaupt noch aktuell? Und: Wie illustriert man eigentlich?

Zu diesen Fragen haben Expertinnen und Experten aus Theorie und Praxis kontroverse Antworten vorgelegt, die in der Publikation superILLU nachzulesen sind. Am Veranstaltungsabend werden diese grundlegenden Thesen zur Illustration erstmals öffentlich vorgestellt sowie mit neuen Gästen und Publikum diskutiert.

Wir laden Sie hierzu sehr herzlich ein am Dienstag, den 4. Oktober 2022 um 18:00 Uhr in die Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Steglitz.

Bitte beachten Sie: Die Plätze sind begrenzt. Sie können sich ab sofort anmelden anmeldung@herr-hegenbarth-berlin.de

Die Veranstaltung findet unter den am jeweiligen Tag für Berlin gültigen Infektionsschutzvorgaben statt. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch auf www.stadtbibliothek-steglitz-zehlendorf.de

Publikation

superILLU: Zu einer Theorie der Illustration = SuperILLU: towards a theory of illustration. Hg. v. Ulrike Stolz u. Juliane Wenzl. Weimar: Jonas Verlag, 2022. In deutscher und englischer Sprache, 352 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-89445-593-4, EUR 32,00

Unsere Podiumsgäste

Andreas Rauth

Der Kommunikationswirt, Kulturwissenschaftler und Gestalter erfroscht die Ästhetik des Pathologischen und Grotesken. Von 2012-2018 veranstaltete er Wunderblock, einen Salon für Kunst und Visuelle Kultur. 2006 gründete er die Jitter, ein Magazin für Bildkultur. Dazu gehören das gleichnamige Online-Magazin, Ausstellungen in der Galerie erstererster sowie Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Für die superILLU verfasste er einen Beitrag über Stil und Authentizität der Illustration.

www.jitter-magazin.de


Johannes Rößler

Der Kunsthistoriker vertrat Professuren in Bielefeld und Göttingen und war Leiter der Sammlungen und Archive der Stiftung Insel Hombroich. Aktuell lehrt er in Jena und ist Privatdozent an der Universität Bern. Schwerpunkte seiner Forschungen sind unter anderem die Geschichte und Theorie der Illustration.

In der superILLU beschäftigte er sich mit der Hybridität der Illustration und umreißt die historische Genese der Illustration.

www.kuk.uni-jena.de


Ulrike Stoltz

Die Professorin für Typografie und Künstlerin beschäftigt sie sich mit den verschiedenen Beziehungen zwischen Buch, Text, Zeichnung und Installation. Vielfach ausgezeichnet war sie zuletzt Künstlerbuchpreisträgerin in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel mit einem Projekt über Giordano Bruno zu sehen.

In ihrem Beitrag der superILLU behandelt sie die Schriftbildlichkeit aus der Sicht des typografisch ‚Nomalen‘. Für die Gestaltung des Titelcovers veranschaulicht sie den weit zu fassenden Begriff der Illustration als Darstellung des Unsagbaren im Netz der Wörter.

www.boatbook.de


Juliane Wenzl

Als Illustratorin, Gestalterin und promovierte Bildwissenschaftlerin dreht sich bei ihr alles um visuelle Narrationsformen sowie um die Vermittlung von Inhalten mit Bildern.

In mehreren Beiträgen für die superILLU beschreibt sie zum einen den Vorgang des Illustrierens in den einzelnen Abläufen und macht sich zum anderen Gedanken über die Illustration als eigenständige Kunst. In einem weiteren Beitrag verweist sie auf den Zusammenhang zwischen Darstellung und Wahrnemung von Bewegungsabläufen in Bildgeschichten.

www.ingestalt.de/illustration

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